Das Coronavirus COVID-19 hat Deutschland derzeit fest im Griff. Gerade im Büro ist die Ansteckungsgefahr groß. Deswegen gilt es dringend zu vermeiden, dass sich die Kolleg*innen untereinander anstecken. Schließlich kann eine Infektion einer Mitarbeiter*in sehr schnell dazu führen, dass ganze Teams oder gar die gesamte Belegschaft nicht mehr im Büro arbeiten dürfen. Für viele Unternehmen geht es derzeit deswegen darum, möglichst viele Mitarbeiter*innen ins Homeoffice zu bringen.

Dr. Andrea Kröpelin und Niklas M. Hjort haben sich bereits mit der Frage auseinandergesetzt, ob Corona einen Grund für die Anweisung, im Home Office zu arbeiten, darstellen kann.

Im nachfolgend zitierten Artikel, der in voller Länger im Blog Diercks-Digital-Recht nachzulesen ist, geht es vertiefend darum, wie insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Mitarbeiter*innen sowohl technisch, als auch aus IT- und datenschutzrechtlicher Sicht schnell und sicher ins Homeoffice bringen können. Grundsätzlich ist in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von IT-, datenschutz- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen zu berücksichtigen.

Da momentan der Faktor Zeit jedoch eine außerordentlich wichtige Rolle spielt, möchten wir Ihnen eine schnelle Skizze für kleine und mittelständische Unternehmen an die Hand geben:

Anhand von sechs Schritten erfahren Sie, wie Sie Ihren Mitarbeiter*innen sowohl zügig als auch im vertretbaren datenschutz- und IT-rechtlichen Rahmen die Arbeit im Homeoffice ermöglichen können.

Den vollständigen Artikel "Wie bekomme ich als kleines oder mittelständisches Unternehmen (KMU) meine Mitarbeiter in Zeiten von Corona schnell und (rechts-)sicher ins Homeoffice?" können Sie im Diercks-Digital-Recht Blog nachlesen.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter schon erfolgreich ins Homeoffice gebracht haben und die Infrastruktur (halbwegs) steht, sollte Sie der ebenfalls im Diercks-Digital-Recht Blog erschienene zweite Artikel interessieren. Im zweiten Teil "Die Mitarbeiter sind in Zeiten von Corona im Homeoffice – Teil 2 – Was muss ich als kleines oder mittelständisches Unternehmen (KMU) nun tun?" wird erläutert, welche Anforderungen und Voraussetzungen Unternehmen in Sachen Datenschutz und IT-Sicherheit neben den ersten schnellen Schritten erfüllen müssen, um DSGVO-Compliant zu sein und warum Sie diese Anforderungen nicht auf die (zu) leichte Schulter nehmen sollten.

Förderprogramm „go-digital“: Finanzierungsanschub durch den Bund für kleine und mittlere Unternehmen für die Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Kleine und mittelständische Unternehmen, die im Zuge der Corona-Krise kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen möchten, können laut Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanzielle Förderung erhalten, wenn sie bei der Umsetzung unterstützende Beratung z. B. eines autorisierten IT-Dienstleisters in Anspruch nehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ ist nicht nur auf Homeoffice-Lösungen beschränkt, sondern deckt ebenfalls verschiedene Leistungen zur nachhaltigen Etablierung digitaler Geschäftsabläufe und zur digitalen Markterschließung sowie IT-Sicherheit ab.

Gekennzeichnet ist das Förderprogramm im Wesentlichen durch die nachfolgenden Eckpunkte:

  • Förderfähig sind gewerblich tätige Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens EUR 20 Mio.
  • Sowohl die Antragstellung als auch die eigentliche Beratung wird durch ein für das Förderprogramm autorisiertes Beratungsunternehmen mit entsprechender Expertise ausgeführt.
  • Gefördert werden Beratungsleistungen in Höhe von 50 Prozent eines maximalen Beratertagesatzes von EUR 1.100. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

Weitere Informationen und insbesondere qualifizierte Beratungsunternehmen sind unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html auf der Informationsseite des Bunds zu finden.

Ansprechpartner*innen

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gern wie bisher an Ihre zuständigen Ansprechpartner*innen in unserem Hause. Darüber hinaus beraten und unterstützen Sie beim Auftritt konkreter Probleme: Nina Diercks, Dr. Andrea Kröpelin und Niklas M. Hjort.